Diskussion zur Zukunft der Schulen

Die CDU hatte zu einer Schulstrukturdebatte eingeladen

Lindenthal. Eine Podiumsdiskussion zu Thema „Neuorientierung – ein Versuch Antworten zur Schulstrukturdebatte zu finden“ veranstaltete die CDU – Bezirksfraktion und der Ortsverband, unterstützt durch den Lindenthaler Landtagsabgeordneten Dr. Martin Schoser im Bezirksrathaus Lindenthal.

Auf dem Podium diskutierten Klaus Kaiser, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU – Landtagsfraktion, der Vorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung Udo Beckmann, Jürgen Baues, Vorsitzender des Kölner Philologen- Verbandes, sowie Hauptschullehrerin Marliese Berthmann und Michael Heinrichsdorff, Schulleiter der Förderschule Auguststrasse. Jürgen Baues als Vertreter des Philologenverbandes verwies auf die Erfolge und das hohe Leistungsniveau der Gymnasien.

Udo Beckmann als Verfechter einer sogenannten Gemeinschaftsschule musste sich kritische Fragen zur Hauptschule gefallen lassen, darauf verwies insbesondere Frau Berthmann. „Denn durch die Abschaffung der Hauptschule werden nicht die Hauptschüler abgeschafft,“ betonte Frau Berthmann. Klaus Kaiser machte deutlich, dass die Schulpolitik der CDU NRW vom christlichen Menschenbild ableite: Jedes Kind sei einzigartig und unterschiedlich. Deshalb sei das 08/15 – Einheitsschulformat falsch, weil es dem Einzelnen nicht gerecht werde. Schoser betonte, dass die Chance für weniger Begabte und Kinder mit Migrationshintergrund nicht durch Gleichmacherei, sondern durch gezielte Förderung erreicht werde. Darauf müsse der Akzent gelegt werden.

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