Schulbau wird weiter vorangebracht

Nochmalige Erhöhung der Schulbaumittel

Foto: Stadt Köln
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Die Stadtverwaltung arbeitet weiter mit höchster Priorität daran, bestehende Schulplätze zu erhalten und zusätzliche zu schaffen. Der Beschlussvorlage der Verwaltung für eine erneute Erhöhung der Mittel für den Schulbau hat der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 26. März 2020 zugestimmt, berichtet der Vorsitzende des Betriebsausschusses Gebäudewirtschaft, Dr. Martin Schoser MdR. Die Mittel sind im Wirtschaftsplan 2020 der städtischen Gebäudewirtschaft enthalten.

Im Wirtschaftsplan werden allein im Bereich "Neubau, Erweiterungsbau und Generalinstandsetzung" 274 Millionen Euro für Großbauprojekte im Schulbau bereitgestellt. Dies sind im Vergleich zum bereits hohen Budget von 2019 mit 176,3 Millionen Euro noch einmal 97,7 Millionen Euro mehr (entspricht einer Steigerung von rund 55 Prozent). 

Die vom Rat bereits beschlossene und inzwischen fortgeschriebene "Priorisierende Schulbaumaßnahmenliste" enthält aktuell 191 Schulbau-Großprojekte. 74 Projekte befinden sich derzeit in Planung und Bau. Sieben Großbauvorhaben wurden 2019 fertig gestellt. Nach derzeitigem Stand werden in 2020 voraussichtlich weitere neun Maßnahmen abgeschlossen werden können. 

Bis zum Jahr 2023 werden in einem "Maßnahmenpaket Schulbau" 22 Schulbauprojekte an elf Standorten mit Generalunternehmer oder Totalunternehmern (GU/TU) realisiert. Das Gesamtinvestitionsvolumen allein in diesem Sonderprogramm beträgt über mehrere Jahre rund 520 Millionen Euro, wodurch mehr als 7.000 Schulplätze neu geschaffen oder gesichert werden. Alle übrigen in Planung oder bereits im Bau befindlichen Projekte sollen ebenfalls zwischen 2020 und 2023 beziehungsweise nach 2023 fertiggestellt werden.

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