Lindenthaler Tierpark feierte 111-jähriges Jubiläum

Förderverein stiftet neues Wildbienenhotel

Mit Ursula Heinen-Esser, NRW-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (2.v.l.)
Mit Ursula Heinen-Esser, NRW-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (2.v.l.)
Mit einem bunten Familienprogramm und spannenden Attraktionen für Klein und Groß feierte der Lindenthaler Tierpark am 15. und 16. Juni 2019 seinen 111. Geburtstag. Im Jahr 1908 zunächst als Wildgehege im Stadtwald angelegt, ist dort heute ein beliebtes Ausflugsziel für Familien entstanden mit Schafen, Ziegen, Eseln und Co. Die unmittelbare Nähe von Stadt und Natur ist ein besonderer Pluspunkt des Parks, so Dr. Martin Schoser, Stadtrat und Vorstandsmitglied des Vereins der Freunde und Förderer des Lindenthaler Tierparks.

Gerade für Kinder biete der Tierpark ein unmittelbares Naturerlebnis, das heute immer seltener zu finden ist. Die Vermittlung von Umwelt- und Naturschutz werde künftig an Bedeutung zunehmen. Aus dem Grund hat der Förderverein dem Tierpark zum Jubiläum auch ein Wildbienenhotel gestiftet. Drei Niststämme, die symbolisch an die 111 Jahre des Bestehens erinnern, werde Wildbienen ein Zuhause bieten. Ursula Heinen-Esser, NRW-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, hob hervor, Wildbienen, Schmetterlinge und weitere Insekten, die die Blüten bestäuben, immer mehr abnähmen. Zusammen mit den Folgen des Klimawandels stelle der Verlust der biologischen Vielfalt die gegenwärtig größte ökologische, aber auch ökonomische Bedrohung dar. Deswegen hoffe sie, dass dieses Wildbienenhotel hier im sprichwörtlichen Sinnen Schule macht und viele Nachahmer finde.

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